Ein Heiliger zum Anfassen: Vom Handwerker zum königlichen Beichtvater

 

„Gottes Weber“: Roman zeigt das Leben des Heiligen Antonio Maria Claret

 

 

Gottes Weber

Das Leben des Heiligen Antonio Maria Claret

Historienroman

Silke Porath

„Schmach und Schande kommt über alle, die sich über dich erhitzen. Die Männer, die mit dir streiten, werden zunichte und gehen zugrunde“ (Jesaja 41,11)

Spanien zur Zeit Napoleons. Der junge Weber Antonio Claret verlässt gegen den Widerstand seines Vaters die Universität, um Mönch zu werden. Der Beginn einer einzigartigen - und wahren - Geschichte: der junge Geistliche steigt auf vom Wanderprediger zum Bischof von Kuba und wird der persönliche Beichtvater der spanischen Königin Isabella II. Doch mächtige Feinde und höfische Intrigen bringen sein Leben und seine Mission immer wieder in Gefahr ..

Der Roman erscheint Mitte November 2005 und ist in enger Zusammenarbeit mit den Claretiner-Patres in Deutschland, der Schweiz und Österreich entstanden.

 

  Seine Entwürfe sorgten für Furore in der Modewelt. Sein unerschütterlicher Glaube zog die Massen in den Bann. Und sein Einsatz gegen die Sklaverei hallt bis heute nach: Antonio Claret. Geboren 1807 als Sohn eines Webers im spanischen Sallent tritt er als Suchender ein in das Seminar der Jesuiten. Lebt als Wanderprediger und steigt auf zum Bischof von Kuba. Dort erreicht ihn inmitten von Armut und Krankheiten die Ernennung zum Beichtvater der Spanischen Königin Isabellas II. Doch mächtige Feinde und Intrigen bringen sein Leben immer wieder in Gefahr…

„Gottes Weber“ der jungen Autorin Silke Porath spielt gekonnt mit Tabubrüchen. Der erste: anders als im historischen Genre üblich ist das Buch in Gegenwartsform geschrieben. Der nächste: Antonio Claret, der 1950 heilig gesprochen wurde, wird gezeigt als Mensch. Mit allen Schwächen und Ängsten. Herausragendstes Element des Romans aber ist der Blick hinter die Kulissen – Silke Porath nimmt den Leser mit in die Klosterzellen der Priester und in die privaten Kammern der spanischen Königin. Historisch fundiert recherchiert und basierend auf zum Teil nie veröffentlichten Dokumenten wird so eine Zeit lebendig, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Der Roman, der Ende 2005 erscheint, ist entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Claretiner-Missionaren, die in der Nachfolge Antonio Clarets heute auf der ganzen Welt leben. Und auch sie sind überrascht von dem Roman, zeigt er doch ihren Ordensgründer auch als kleinen Jungen, der auf kindliche und naive Art erklärt, wie er mit Gott sprechen kann – indem er seine Gedanken wie an einer Schnur in den Himmel schickt und so auch die Antwort bekommt. Oder der Student Claret, der sich vom Glücksspiel locken lässt. Und dann der junge Priester Claret, der sich geißelt und nur den einen Wunsch hat – der Welt zu entfliehen und in die Kartause zu gehen.

Hinter jeder Seite des Buches verbirgt sich eine neue Überraschung. Eine neue Wendung – geschickt eingebaut in die historischen Daten im Spanien zur Zeit Napoleons und der Kindkönigin Isabella II. Gefüllt wird der historische Rahmen mit Figuren, die plastischer nicht sein könnten. Silke Porath gelingt es, einen Heiligen darzustellen, der menschlich ist. Der Schwächen hat und Ängste – und der bis heute nichts von der Faszination seiner Persönlichkeit und seines bewegten Lebens verloren hat.

 

 

Details zum Buch 

Die Autorin:

· Erscheint im 4. Quartal 2005 - Gipfelbuch-Verlag

Silke Porath, Jahrgang 1971, geb. in Albstadt, lebt und arbeitet als Autorin und Schreibtrainerin in Spaichingen; bisher u. a. erschienen: „Der Bär auf meinem Bauch“, Roman

· Gebunden · 437 Seiten · ISBN 3-937591-21-4 · Preis: 19,95 €

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