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Die ErinnerungDie 51 Namen der jungen Claretiner, die während des tragischen spanischen Bürgerkriegs in Barbastro ermordet wurden, sind ein Teil der 273 Missionare, die damals ihr Leben hingaben. Das sind die TatsachenAm 20. Juli 1936, kurz nach Beginn des spanischen Bürgerkriegs, drangen an die sechzig Männer der Miliz bewaffnet in das Claretinerseminar von Barbastro ein. Sie nahmen die ganze Gemeinschaft der Missionare gefangen und verurteilten sie ohne Gerichtsverfahren zum Tod, einzig und allein weil sie Ordensleute waren. Man stellte ihnen die Freiheit in Aussicht, wenn sie ihren Glauben verleugnen würden. Alle zogen es vor, treu zu bleiben, obwohl ihnen klar war, dass sie diese Entscheidung das Leben kosten würde. Sie waren in einem Raum eingesperrt. Viele Tage lang ertrugen sie geduldig, manchmal geradezu freudig, Beleidigungen, Misshandlungen, Entbehrungen, Hitze, Durst, Versuchungen und unlautere Angebote. Sie pflegten eine enge Gemeinschaft, und das war ihnen eine Stütze. Gemeinsam erlebten sie das Angebot des Martyrium als GeschenkGemeinsam bereiteten sie sich in unablässigem Gebet auf den Tod vor; inbrünstig empfingen sie die Kommunion und die Versöhnung. Sie verbrachten die Zeit damit, sich gegenseitig zur Treu zu Gott zu ermuntern. Wie Jesus vergaben sie den Henkern und beteten für sie. Sie küssten die Stricke, die mit dem Blut derer getränkt waren, die ihnen im Martyrium vorangegangen waren. Singend gingen sie in den Tod. Die 51 Claretiner wurden in fünf Gruppen am 2., 12., 13., 15. und 18. August getötet. Das ZeugnisWenige Stunden vor der Hinrichtung schrieb Faustino Pérez, einer von den 51 Martyrern, ein kostbares Zeugnis, das erhalten geblieben ist und das die Atmosphäre jenes Martyriums schildert.
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