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In jungen Kirchen wird die Erinnerung an die Apostel lebendig
Die Claretiner haben bei ihrer Arbeit in jungen Kirchen sowohl die Kirche von morgen als auch die Urkirche im Blick. Sie stärken die Verantwortung der Laien. Sie erkennen die vielfältigen Begabungen und spüren die Berufung, die Botschaft der Kirche an andere weiterzugeben. Männer und Frauen nützten ihre Fähigkeiten, um anderen zu dienen. Als Gemeindeleiter in Dörfern gehen sie im Gottesdienst ganz bewusst auf ihre Nachbarn ein. In manchen jungen Kirchen beauftragen die Bischöfe Laienmitarbeiter durch Handauflegung. Dies bedeutet auch Verantwortung für die eigene geistliche und fachliche Weiterbildung. Das setzt ein Kirchenverständnis voraus, das eine größere Beteiligung aller vorsieht. Der Bischof wird dann mehr zum Seelsorger. Selbst Arme und Ungebildete erkennen jetzt, dass sie fähige Menschen sind. Die Missionare helfen mit, die konkreten Begabungen herauszufinden und den Glauben zu entfalten. Die Gemeindedienste sind: Katechisten, Beauftragte des Wortes, Gemeindeassistenten, Leute die Hausbesuche machen. Die Begabungen jedes einzelnen sollen so gebraucht werden, dass andere sich entwickeln und entfalten können.
Anregungen: - Bedeutung der Laienmitarbeiter - Vergleich mit Apg. 2, 42-47 - Grunddienste der Kirche und konkrete Situation - siehe auch Beilage/Auszug aus der Schrift „Dienste am Gottesvolk“ S. 16/17 |