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Einstehen für den Glauben bis zum Tod
In Guatemala vermutete Anfang der 70er Jahre niemand, dass die religiöse Ausbildung von Laien zu Blutvergießen führen würde. Die Claretiner verwirklichten ein Projekt “Ländliches Ausbildungszentrum“. Es wurde zur Quelle der festen Hoffnung auf die Zukunft. Die interessierten Freiwilligen lernten lesen und schreiben, befassten sich mit dem Glauben und bekamen besser Anbaumethoden vorgeführt sie kehrten in ihre Dörfer zurück und die Gemeinden erstarkten. Dann kam die Verfolgung. Guatemala erlebte ein Blutbad. Die Militärregierung schaltete die Gemeindeleiter aus, die sie als Bedrohung ihrer Macht ansah. Sogar die Bibel wurde als subversiv eingestuft und verboten. Zuerst war es das Blut von Priestern. Danach richteten sich die Gewehrläufe gegen Laienmitarbeiter. Die ländliche Kirche ging in den Untergrund. Hier setzte sie mit neuem Eifer die Laiendienste fort. Viele Katechisten und Beauftragte des Wortes wurden Märtyrer. Die Verfolgung hat die meisten im Glauben bestärkt.
Anregungen: - Guatemala: Kartenarbeit - Kernpunkt des Projekts „Ländliches Ausbildungszentrum“ - Bibel wird von Politikern als „subversiv“ eingestuft weil… - Kirchliche Arbeit im Untergrund bedeutet:… - Bilder zuordnen
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